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  • Dr. Bernd Gülker

5 Fragen an... (II)

...Helmut Müller.

Der Emdener schloss 2012 sein Malereistudium am IBKK in der Freien Malerei ab und widmet sich seither in seiner Galerie mit Atelier Amuthon-Art u. a. der abstrakten Spachteltechnik.





An welchen Projekten arbeitest Du gerade?

Ich arbeite in der Regel immer an mehreren Projekten/Bildern etc. gleichzeitig. Zurzeit bin ich mit meiner ukrainischen Assistentin dabei eine umfangreiche Installation, das Bespielen einer kompletten Windmühle über drei Etagen usw. vorzubereiten. Während einer Kulturwoche im Juni soll das Projekt, mit Installationen, Malerei, Tanz und Videoanimationen der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ein Umfangreiches Projekt mit dem Arbeitstitel „Bewegung, Wind und Wasser“, was unsere volle Konzentration und viel Arbeit bedeutet. Mit der Planung und mit der Ideenfindung stehen wir noch ganz am Anfang und dennoch rennt schon die Zeit.





Wie würdest Du das Thema Deiner Malerei beschreiben, das Du aktuell verfolgst?

Vom Stil her ordne ich meine Arbeiten überwiegend dem „Neoexpressionismus“ zu. Vom Informellen über das Figurative bis hin zu thematisch inspirierten Arbeiten, wie Bühnenbilder, sozialkritischen Themen usw.


Wie hat das Studium am IBKK Deinen Weg bereitet?

Es hat mir eine große Inspiration gegeben und hat meinen Weg zum Kunstschaffenden verstärkt. Die vielen Kontakte, das Ambiente und die besondere Art vieler dort tätigen und studierenden Menschen, einfach die andere Art zu Schaffen und zu Leben, haben auch dazu beigetragen, dass ich mich komplett in diese Welt, die des Künstlers, verortet habe und meinen eigenen Lebensweg mit der Kunst gefunden bzw. ausgebaut habe.


Welche Tipps kannst Du Absolventen des IBKK geben, um am Kunstmarkt zu bestehen?

Arbeiten, arbeiten und immer wieder arbeiten und sehr fleißig sein. Nur „Kunst“ machen , ohne ständig an Ausstellungsmöglichkeiten, Vermarktung und Preise etc. zu denken. Nicht zum Produzenten werden, sondern nur den eigenen Weg mit authentischen Arbeiten verfolgen. Sich nicht beeinflussen lassen und jegliche Kritik an den eigen Werken von sich abprallen lassen. Ist ein nicht einfacher Weg, aber er lohnt sich. Wenn nicht finanziell, dann aber der eigenen Zufriedenheit und diese ist mehr wert, als das daraus zu schöpfende Einkommen. Authentisch bleiben und arbeiten!





Welche schönen Momente verbindest Du mit Deiner Zeit am IBKK?

Es gab viele schöne Momente die ich im IBKK erlebt habe. Einzelne herauszuheben würde dem nicht gerecht werden, was ich empfunden habe. Es war die gesamte Atmosphäre, die vielen Kontakte zu den Studierenden und den Mitarbeitern sowie den Dozenten, woraus sich intensive Freundschaften ergeben haben und die vielen Gespräche, welche ich auch mit Dozenten und den Studierenden anderer Studiengänge führen konnte. Schließlich war es das Flair, die Stimmung, das Ambiente im IBKK, was mich in eine andere „Welt“ versetzte und weswegen ich immer sehr gerne und voller Freude den Weg nach Wattenscheid angetreten habe und was schließlich meinen Weg, besonders emotional, als Vollzeitkünstler bereitet und nachhaltig bestimmt hat.

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