SUCHT & KUNSTTHERAPIE
IBKK X E.ON SE
Im Rahmen des hausinternen Suchtsymposiums der E.ON SE präsentierte das IBKK Design & Kunstzentrum die Ausstellung „Sucht & Kunsttherapie“ in der Konzernzentrale in Essen. Gezeigt wurden Werke von Künstler:innen und Kunsttherapeut:innen des IBKK, die künstlerischen Ausdruck als Spiegel innerer Prozesse, als Reflexionsraum und als Impuls für Heilung erfahrbar machen.

KUNSTTHERAPIE IM DIALOG MIT WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT
Die Ausstellung „Sucht & Kunsttherapie“ entstand in Kooperation zwischen dem IBKK Design & Kunstzentrum und der E.ON SE. Im Kontext des unternehmensinternen Suchtsymposiums wurde deutlich, wie eng künstlerische Praxis und therapeutische Arbeit miteinander verbunden sein können.
Die gezeigten Arbeiten machen sichtbar, was häufig schwer in Worte zu fassen ist: emotionale Dynamiken, biografische Brüche, Abhängigkeitserfahrungen und Prozesse der Veränderung. Kunst wird hier nicht als dekoratives Element verstanden, sondern als eigenständige Methode der Erkenntnis und Auseinandersetzung.
Nach der zweiwöchigen Präsentation in der Konzernzentrale der E.ON SE zog die Ausstellung in das Kunst- und Galeriehaus des IBKK in Bochum weiter und wurde dort öffentlich zugänglich gemacht.
KUNST ALS SPIEGEL INNERER PROZESSE
Die beteiligten Künstler:innen und Kunsttherapeut:innen setzten sich mit dem Thema Sucht aus unterschiedlichen Perspektiven auseinander. Malerei, Grafik und interdisziplinäre Arbeiten zeigen, wie künstlerischer Ausdruck therapeutische Prozesse begleiten und vertiefen kann.
Die Ausstellung verdeutlicht, dass Kunsttherapie nicht nur im klinischen Kontext wirkt, sondern auch im gesellschaftlichen Dialog eine wichtige Rolle einnimmt – als Raum für Reflexion, Bewusstwerdung und Veränderung.
Erlebe Kunst als Spiegel innerer Prozesse – zwischen Sucht, Heilung und therapeutischer Reflexion

VORTRAG & SYMPOSIUM
Zum Auftakt des hausinternen Suchtsymposiums der E.ON SE (30.09.–01.10.2025) hielt der Kunsttherapeut Nick Großmann einen Fachvortrag zur Bedeutung der Kunsttherapie in der Suchtarbeit.
Er zeigte auf, wie kreative Prozesse emotionale Dynamiken sichtbar machen, nonverbale Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen und therapeutische Interventionen nachhaltig unterstützen können.
Die Ausstellung war integraler Bestandteil des Symposiums und verband wissenschaftliche Auseinandersetzung mit künstlerischer Praxis.
AUSSTELLUNGSZEITRAUM & VERANSTALTUNGSORT
Die Ausstellung fand vom 30.09. bis 14.10.2025 exklusiv für Mitarbeitende in der Konzernzentrale der E.ON SE in Essen statt.
Im Anschluss wurde sie im Kunst- und Galeriehaus des IBKK Design & Kunstzentrums in Bochum präsentiert und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
MEHR ERFAHREN
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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)
Was war das Ziel der Ausstellung „Sucht & Kunsttherapie“?
Die Ausstellung zeigte, wie künstlerischer Ausdruck therapeutische Prozesse begleiten kann. Sie machte sichtbar, wie Kunsttherapie im Kontext von Suchtarbeit Reflexion, Bewusstwerdung und Veränderung unterstützt.
In welchem Rahmen fand die Ausstellung statt?
Die Ausstellung war Teil des hausinternen Suchtsymposiums der E.ON SE im September 2025 und wurde anschließend im Kunst- und Galeriehaus des IBKK in Bochum gezeigt.
Wer war an der Ausstellung beteiligt?
Gezeigt wurden Werke von Künstler:innen und Kunsttherapeut:innen des IBKK Design & Kunstzentrums.
Kann ich Kunsttherapie am IBKK studieren?
Ja. Das IBKK bietet Studiengänge im Bereich Kunsttherapie und Kreativtherapie an, die künstlerische Praxis mit therapeutischer Methodik verbinden.
Welche Rolle spielt Kunsttherapie in der Ausstellung „Sucht & Kunsttherapie“?
Die Ausstellung macht sichtbar, wie Kunsttherapie Menschen im Umgang mit Sucht unterstützen kann. Künstlerischer Ausdruck eröffnet einen geschützten Raum, um innere Prozesse, Konflikte und Erfahrungen zu reflektieren. Gezeigt werden Arbeiten, die verdeutlichen, wie kreative Methoden in therapeutischen Kontexten zur Stabilisierung, Selbstwahrnehmung und persönlichen Entwicklung beitragen können.
